Lichtbrücke 2026 Human Rights Filmfestival Dachau

Vom 16.-19.07.2026 bauen wir im Ludwig-Thoma-Haus Lichtbrücken und zeigen Geschichten des Kampfs für Menschenrechte, Bilder des Engagements, Wege des Zusammenhalts. 

 

 

Über das Festival

Das Lichtbrücke Human Rights Filmfestival Dachau will zeigen, wohin die Welt sich dreht, im Großen wie im Kleinen, und wie Menschen sich allerorten für Demokratie, für Menschenrechte und Menschenwürde, für gesellschaftliche Vielfalt und Zusammenhalt einsetzen. Unser Filmfestival will Brücken schlagen, Austausch schaffen und neue Perspektiven geben. Wir glauben, Filme können uns näher bringen: an andere Orte, zu anderen Menschen, zu deren Kämpfen und Hoffnungen und zur Frage, was wir selbst tun können.

Im Juli 2026 geht damit unser Menschenrechtsfilmfestival in das zweite Jahr. In Dachau, einer Stadt mit belasteter Geschichte und historischer Verantwortung, präsentieren wir ein Filmprogramm des Engagements. Ein Programm, das uns nicht nur zeigt, was ist - sondern auch, was sein kann.

Das Lichtbrücke Human Rights Filmfestival Dachau ist eine Initiative der Seebrücke Dachau in Kooperation mit dem Runden Tisch gegen Rassismus Dachau und dem Demokratiebündnis Dachauer Land.

Gerade stellen wir das Filmprogramm und die Begleitformate zusammen, weitere Updates folgen bald.

 

Die Filme (Auswahl, weitere folgen bald)

Nürnberg

Hermann Göring wird von den Alliierten verhaftet und soll als ranghöchster noch verbliebener Nazi für die unfassbaren Taten des NS-Regimes zur Rechenschaft gezogen werden. Der Psychiater Dr. Kelley wird beauftragt, alle Angeklagten auf ihre Prozessfähigkeit hin zu untersuchen. Schnell ist er von Görings Scharfsinn und Charisma eingenommen und obwohl er dessen Machtspiele durchschaut, kann sich Dr. Kelley der manipulativen Stärke und Faszination des Bösen nur schwer entziehen. Um Görings Vertrauen zu gewinnen, überschreitet Dr. Kelley moralische Grenzen und gefährdet sogar den Nürnberger Prozess.

16.07.2026, 19:00, Stockmann-Saal

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FSK 12 Langfilm

Das Ungesagte

Die meisten Deutschen, die damals für das NS-Regime waren, haben nach 1945 nie wieder über diese Zeit gesprochen. In fast allen deutschen Familien war das Thema tabu: Das Ungesagte. Der Film will herauszufinden, was diese Menschen damals genau dachten und fühlten – und wie sie heute ihre Beteiligung bzw. Involviertheit in das NS-Regime beurteilen. Zudem erzählen auch jüdische Überlebende, und erhellen die bis heute verbliebenen blinden Flecken in der Perspektive der damaligen Mehrheitsgesellschaft.

17.07.2027 14:15, Stockmann-Saal

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Langfilm

UnBroken

Die sieben Weber-Geschwister müssen sich im Alter zwischen sechs und 18 Jahren, in den Wirren des nationalsozialistischen Deutschlands behaupten. Nach der Verhaftung und Ermordung ihrer Mutter in Auschwitz sind sie auf sich allein gestellt und gezwungen, ohne elterlichen Schutz zu überleben. Getragen von dem Versprechen ihres Vaters, stets zusammenzubleiben, entgehen sie der Verfolgung und schlagen sich über Jahre hinweg durch ein vom Krieg geprägtes Land. Dabei sind sie auf ihren Zusammenhalt, ihren Mut und die Unterstützung einzelner Menschen angewiesen, die ihnen in entscheidenden Momenten helfen. Schließlich führt ihr Weg sie aus Deutschland heraus bis in die Vereinigten Staaten, wo sie sich eine neue Zukunft aufbauen.

17.07.2026 20:00, Stockmann-Saal

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Langfilm

Nürnberg 45 – Im Angesicht des Bösen ARD · 89 Min. Ab 12 UT

Am 20. November 1945 beginnt der erste der sogenannten Nürnberger Prozesse. Auf der Anklagebank des Internationalen Militärgerichtshofes sitzen Hermann Göring und 23 weitere ranghohe Nazis, wie Franz von Papen, Wilhelm Keitel oder Albert Speer. Nach monatelangen Verhandlungen verhängt das Militärtribunal zehn Todesurteile und sieben Freiheitsstrafen. Drei Angeklagte werden freigesprochen. Der Justizpalast in Nürnberg ist aber auch Schauplatz der Begegnung zweier junger Auschwitz-Überlebender: Ernst Michel soll für eine US-amerikanische Nachrichtenagentur über die Nürnberger Prozesse berichten, Seweryna Szmaglewska vor Gericht als Zeugin aussagen.

18.07.2026 13:00, Stockmann-Saal

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Langfilm

Driving Europe

Dokumentation über den Alltag von LKW-Fahrern, die unter extremen Arbeitsbedingungen quer durch Westeuropa unterwegs sind. Im Fokus steht ein Arbeitskampf in Hessen, bei dem sich die Fahrer mit Unterstützung eines Gewerkschafters gemeinsam gegen ausstehende Löhne und systematische Ausbeutung zur Wehr setzen.

18.07.2026 15:45, Stockmann-Saal

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Langfilm

Materia Prima

Das weltweit größte Lithiumvorkommen befindet sich in den bolivianischen Anden und hat die Begehrlichkeiten zahlreicher Akteuere geweckt: Die Europäer wollen den Rohstoff, um die eigene Automobilindustrie zu retten. Die Bolivianer wollen das Lithium nutzen, um die Armut zu überwinden. In seinem multiperspektivisch erzählten Film lässt Jens Schanze verschiedene Menschen zu Wort kommen, die alle auf unterschiedliche Weise betroffen sind.

18.07.2026 17:45 Stockmann-Saal

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Langfilm

YANUNI - Die Stimme des Amazonas

YANUNI begleitet Juma Xipaia, eine indigene Häuptlingin aus dem brasilianischen Amazonasgebiet, auf ihrer außergewöhnlichen Reise von einem abgelegenen Dorf im Gebiet der Xipaya bis an die politische Frontlinie des Kampfes für Klimagerechtigkeit.

18.07.2026 20:15, Stockmann-Saal

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Langfilm

Eine freie Tochter des freien Kirgisistan

Ein Porträt über das Leben und den Aktivismus der 21-jährigen kirgisischen Sängerin und Aktivistin Zere Asylbek. Der Film zeigt ihren Kampf gegen das Patriarchat, häusliche Gewalt und den "Brautraub". Trotz massiver Anfeindungen, Bedrohungen und der Stigmatisierung als „Agentin des Westens“ setzt sie sich durch ihre Musik mutig für Gleichberechtigung ein.

19.07.2026 13:00, Stockmann-Saal

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Langfilm

ON THE BORDER – Europas Grenzen in der Sahara

Tausend Kilometer vor dem Mittelmeer wird die Wüstenstadt Agadez zum Außenposten europäischer Migrationspolitik. Die nomadischen Tuareg transportieren hier seit Jahrhunderten Menschen durch die Wüste – bis neue Gesetze sie zu Schleusern erklären. Deutschland und Europa investieren Millionen in die lokale Sicherheit, die USA stationieren Drohnen. Doch was bringen Grenzkontrollen ohne wirtschaftliche Perspektiven für die Menschen? Ein Bürgermeister, eine Journalistin und ein Händler erzählen – bis ein Militärputsch 2023 alles verändert.

19.07.2026 14:45, Erchana-Saal

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Langfilm

Zeitplan

* Kurzfilmprogramm

Kontakt

Nimm gerne Kontakt mit uns auf:

 

Lichtbrücke Dachau

c/o Martin Modlinger, Seebrücke Dachau e.V.

Pfarrstr. 5

85221 Dachau

kontakt@lichtbruecke-dachau.de

Spenden & Unterstützung

Wir freuen uns sehr über Spenden oder andere Unterstützung für das Festival. Wer spenden möchte, kann dies über folgendes Konto tun:

Seebrücke Dachau e.V.
IBAN: DE67 7009 1500 0000 2717 80
BIC: GENODEF1DCA (Volksbank Raiffeisenbank Dachau)

Verwendungszweck: Lichtbrücke

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